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Mee(h)r im Stall fürTierMenschUmwelt

 

Meeresbrise im Stall bringt mehr Wohl für Tier und Mensch

 

Praxis-Forschungsprojekt untersucht Wirkungsweise eines innovativen Klimasystems für gesunde Tiere und Menschen in der Geflügelhaltung

 

Am 05. Mai 2022 fand das Kick Off Meeting des geförderten Projektes „Mee(h)r im Stall“ auf dem Geflügelhof der Familie Mahlstedt in Coppenbrügge statt. Ziel des Vorhabens ist es, ein Klimasystem in zwei Praxisbetrieben zu erproben, das gleich vier Herausforderungen in der Geflügelhaltung adressiert. Das System soll die im Zuge des Klimawandels immer öfter auftretenden Temperaturspitzen im Stall abfedern sowie Ammoniak- und Feinstaubgehalte in der Stallluft reduzieren. Gleichzeitig sollen krankmachende Keime aus der Stallluft gebunden werden und ein angenehmes und gesundes Stallklima für die dort gehaltenen Tiere und die dort arbeitenden Menschen entstehen.

 

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weniger Staubaufkommen
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weniger Ammoniak
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geringerer Krankenstand
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bessere Stallluft


Landwirte

Praktisch erprobt wird das System auf zwei fast identischen Geflügelbetrieben. Die Landwirte Andreas Kühter aus Bösel und Stefan Mahlstedt aus Coppenbrügge, die für „Mee(h)r im Stall“ ihre Geflügelbetriebe zur Verfügung stellen, sehen in der Praxiserprobung eine Chance, die Haltungsbedingungen für den Tierbestand durch die Anwendung neuerer technischer Verfahren im Sinne der Tiergesundheit und des Tierwohls zu verbessern.

Dabei dürfe jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass auch die veränderten Rahmenbedingungen eine weiterhin wirtschaftlich gesunde Basis für die Betriebe gewährleisten müssten, so Andreas Kühter.


trafo:agrar

Die Projektkoordination und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt der Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar) an der Universität Vechta.

„Mit der novellierten TA Luft kommen aufwendige Emissions-Minderungsmaßnahmen zur 40%igen Ammoniakreduktion und Nachrüstungen zur Abluftreinigung auf Geflügelbetriebe zu, die nach dem BImSchG auch ihre Emissionen im Blick haben müssen. Das Projekt wird auch zu diesem für die Zukunft der deutschen Geflügelhaltung zentralen Thema Erkenntnisse liefern“, so die Einschätzung von Dr. Barbara Grabkowsky, Leiterin des Verbunds Transformationsforschung agrar Niedersachsen an der Uni Vechta.


TH Hannover

Die Geflügelklinik an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover untersucht alle Aspekte rund um die Tiergesundheit und bewertet die Wirksamkeit des Systems, d.h. ob die erzeugte Meeresbrise tatsächlich die erwünschten Effekte im Stall erzielen kann.

„Wir von der Klinik für Geflügel der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover freuen uns sehr, bei diesem praxisrelevanten Projekt zur Verbesserung der Stallluftqualität und damit der Gesundheit von Tier und Mensch mit dem Mee(h)r im Stall- Team zusammen arbeiten zu dürfen. Wir erwarten eine messbare Verbesserung der Haltungsbedingungen für das Geflügel, was mehr Tierwohl und weniger Erkrankungen durch Infektionserreger für die Masthühner bedeuten kann.“, berichtet Prof. Dr. Silke Rautenschlein, Leiterin der Klinik für Geflügel an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover.


Zentri-Jet

 

Das technische Knowhow für dieses vierfach wirkende System bringt die Firma AKE Zentri-Jet GmbH aus Garrel in das Projekt ein. Während der dreijährigen Forschungsarbeit werden Bausteine eines integrativen Klimasystems, das beispielsweise in der Lebensmittelverarbeitung, Pharmaindustrie oder Krankhäusern zur Reinigung bereits effektiv im Einsatz ist, für die Anwendung in der Nutztierhaltung innovativ zusammengesetzt.

Die vorliegende Projektpartnerschaft passt zum innovativen Unternehmensprofil. Im Projekt wird erstmals die Kombination unterschiedlicher Techniken wie Vernebelung, H2O2-Zugabe und biopolare Ionisation zu einem Gesamtkonstrukt unter Praxisbedingungen erprobt.

 

Projektstart Mee(h)r im Stall

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v.l.: Dr. Michael Schrörs, Referatsleiter Forschung und Innovation im Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Thomas Städtler (Projektkoordinator AKE Zentri-Jet GmbH), Dr. Barbara Grabkowsky Leiterin des Verbunds Transformationsforschung agrar Niedersachsen), Ministerin Barbara Otte-Kinast und Gero Corzilius (Projetmanager Universität Vechta)

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